
Willkommen bei
The Hiking Mind.
Meine Seite ist für alle, die Berge lieben - ob Hochalpen oder Mittelgebirge. Lass' dich von Erlebnissen inspirieren, entdecke neue Tourenideen oder freue dich einfach an den Bildern. Persönliche Ideen und Eindrücke kommen nicht zu kurz. Im Mittelpunkt aber stehen die Berge, Menschen, Wege, Hütten - und die Natur, die sich so schnell verändert wie in kaum einer anderen Landschaft weltweit.
Berge besteigen.
Nicht "erobern" oder "bezwingen".
Du suchst in den Bergen nicht nur körperliche Herausforderung, sondern auch Wildheit, Schönheit, Größe und Harmonie? Dann bist du hier richtig. Auf The Hiking Mind findest du Gedanken und Erlebnisse aus der Perspektive als Wanderer, Bergsteiger und Kletterer. Mal praktisch, mal mit einer Portion Philosophie. Schön, wenn meine Eindrücke und Tipps dich anregen und weiterbringen.
Touren
Beschreibungen und Geschichten: Meine wachsende Tourensammlung. Schau gern häufiger rein.
Bilder
Licht, Wetter, Wolken, Gelände, Tiere: Die Berge machen Bilder. Meine kannst du hier entdecken.
Tipps
Ausrüstung, Verhalten, Notfall. Damit alles glatt läuft auf deinem Weg auf den Gipfel und wieder herunter.
Ich
Hier kannst du dir ein Bild von mir machen. Keine Personality Show. Einfach, was du wissen willst.
König und zurück
Einmal "König Ortler" über den spektakulären Hintergrat zu besteigen – dieser Traum war schon länger in mir gereift. Aus Respekt vor der teils ausgesetzten und durchgehend unmarkierten Route ging ich dieses Projekt mit einem lokalen Bergführer an. Eine gute Entscheidung: Private Seilschaften, die mit uns von der Hintergrathütte aus gestartet waren, verhedderten sich teils heillos im unübersichtlichen Felsgelände und verloren so etliche Stunden. Der Hintergrat wartet neben Highlights wie dem steil aufragenden Felszahn „Signalkopf“ unter anderem mit einem beeindruckend steilen Eisfeld auf, das wir aber dank guter Spur bei schon weichem Schnee ohne Steigeisen queren konnten. Rückkehr dann über den Normalweg, der noch einmal etliche Schmankerln wie einen fixseilversicherten steilen Gletscherabstieg und eine rassige, nur durch Ketten entschärfte Felsenkletterei kurz vor der Payerhütte bereithält.
Früh aufbrechen empfiehlt sich: für die Sicherheit und den Ausblick.
Anregende Kletterei mit Schlüsselstelle im 4er-Bereich (UIAA-Skala).
Zeitweise haben wir ordentlich Luft unter den Füßen.
Gipfelrast mit entspanntem Bergführer.
Einmal Gipfel mit Halbpension
Ein spitz zulaufender Felskegel in der Gletscherlandschaft - und ganz oben balanciert auf 3.195 Metern Höhe das Becherhaus, höchste Schutzhütte Südtirols. Sie bietet von allen Seiten spektakuläre Anblicke, dank einer gelungenen Mischung aus traditionellen und renovierten Gebäudeteilen auch von innen. Hier lassen sich alle Vorzüge einer gepflegten Hüttenversorgung samt Halbpension und eigener kleiner Destillerie direkt auf einem Dreitausendergipfel genießen. Und von hier startet Ende Juni 2026 unter glühender Sonne unsere Gratüberschreitung zum Wilden Freiger (3.418 m) und weiter zum Roten Grat (3.099 m), um im weiten Bogen zur Teplitzer Hütte (2.586 m) zurückzukehren.
1894 wurde das Becherhaus in die Wolken gebaut - die höchste Hütte Südtirols.
Erste Etappe: abendlicher Ausblick von der Teplitzer Hütte
Immer wieder fantastische Aussichten Richtung Übeltalferner
Im Norden Südtirols lässt sich das Becherhaus z.B. von Ridnaun erschließen
Zwischenziel: die Aglsspitze, 3.194 m
Aufstieg zum Wilden Freiger (3.418m) mit Rückblick aufs Becherhaus (oben links)
Die Belohnung: Berge, Himmel, Unendlichkeit vom Gipfel des Wilden Freiger
Genusskletterei in Nassereith
Zwischen Garmisch und Innsbruck liegt das idyllische Nassereith - und vor allem liegt dort ein Eldorado für Plaisir-Kletterer, die sich in Sport- und kurzen Alpinkletterrouten verschiedener Schwierigkeitsgrade austoben wollen. Für mich nach zwei Jahren Pause der perfekte Wiedereinstieg ins Mehrseillängenklettern: gut abgesichert, größtenteils fester Fels, immer eine naheliegende Lösung (Griff oder Tritt) auffindbar. Schade nur, dass uns ein Gewitter allzu früh zum Abseilen zwang...
Griffige, geneigte Routen in den Kalksteinwänden mit Blick auf Nassereith (Tirol)
So stellt man sich ein Wochenende in den Bergen vor :)
Griffiger Fels, bei dem sich aber vorheriges "Abklopfen" auf Festigkeit empfiehlt
Schon der Weg zum Ziel ist die Reise wert - mit Premium-Zugspitzblicken
Rocky Mountains? Nein, Alpenszenerie am Fernpass
Kurzer Nervenkitzel: Taubenstein am Spitzingsee, Bayr. Voralpen
Der Taubenstein (1.692 m) ist ein beliebter Wandergipfel über dem Spitzingsee. Die deutlich aufregendere Variante als der Normalweg führt über den Südwestgrat. Technisch ist die Kletterei einfach, Griffe und Tritte meistens fest. Manchmal empfiehlt es sich trotzdem, vorher zu prüfen, ob alles hält. Die Schlüsselstelle ist eine Einkerbung im Grat, die abgeklettert oder abgeseilt werden kann. Bald danach ist der Gipfel mit grandiosem Panorama erreicht.
Die Schlüsselstelle am Südwestgrat - nicht schwer, aber etwas ausgesetzt
Der mächtige Felsklotz des Taubenstein (1.692 m)
Beim gemächlichen Zustieg: Blick auf den Spitzingsee
Wenn man den Grat seilfrei kraxelt, ist volle Konzentration ratsam
Von Spitzingsattel oder Spitzingsee über den Südwestgrat
Viele Ziele in den Bayerischen Voralpen lassen sich gut und bequem mit Bus und Bahn erreichen - auch der Taubenstein. Wir sind vom Spitzingsattel aus gestartet und auf dem Rückweg zur Haltestelle Spitzingsee abgestiegen. Von der Maxlrainer Alm weglos über Almwiesen und Bergwald, bis man an verschiedenen Stellen zum Grat hinüber queren kann. Der Südwestgrat besteht aus gestuftem, meist gutem Fels. Bohrhaken für eine (Übungs-)Mehrseillängentour sind vorhanden und gut sichtbar. Wir sind ihn allerdings seilfrei gegangen, nach kurzem Überlegen und Einhängen auch die Schlüsselstelle (III- UIAA). Eine individuelle Entscheidung, die jeder und jede Einzelne nach Klettererfahrung und Schwindelfreiheit treffen sollte, weil unterhalb der Abkletterstelle das Gelände unmittelbar abbricht. Insgesamt eine sehr schöne, lohnende Tagestour.
Winter 2025/26: Wandereindrücke aus Franken
Der Schnee verdampft bei Nürnberg-Kraftshof
Trüber Tag, weiter Blick: Zankelstein, Pommelsbrunn
Die Sonne bricht durchs Knoblauchsland (Nürnberg)
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